Der Umbau des LMH110 zum e-LMH in der Al Borland Version.

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die Skizze

Als erstes wird die Zeichnung 1:1 auf das Holzchassis übertragen und entsprechend mit der Laubsäge ausgesägt.

Chassis

Das Chassis wird dann, bis auf den Heck-Servohalter, wie in der Verbrennerversion aufgebaut. Ich habe noch eine Schicht 2K-Harz aufgetragen. Das ist bei der E-Version eigentlich überflüssig, bringt aber noch einmal ein ganze Menge Stabilität und vor allem kann das Holz keine Feuchtigkeit ziehen. Ich habe hier im Sauerland noch keine wirklich trockene Wiese gesehen.
Heck Servo und Empfänger Hier ist zu sehen, wie der Empfänger (ACT Micro6) untergebracht ist. Mittlerweile obligat: die CFK HeRo Anlenkung. Hier mit einer 2mm CFK Stange und Ikarus Kugelgelenken.
Regler Der Regler (Kontronik MiniBEC 20-6-10) und Nick- (rechts) und Rollservo (links)
der Heckrotor Die Befestigung des Seitenleitwerks mit 3 Kabelbindern. Es bricht bei einem Crash sowieso ab. So kann es sich einfach wegdrehen, man drückt es nach einer harten Landung einfach wieder in Position und weiter geht's.
rechte Seite Der fertige LMH
Komplettansicht Hier noch mit dem Arlton Gyro
er fiegt!!! Er fliegt! Der erste, vorsichtige Hüpfer mit dem total überflüssigen Trainer Gestell aus 5mm CFK-Rohren.
EP Concept Haube Die Kyosho EP Concept Haube aus "Joghurtbecher"-Material. Sie passt übrigens auch hervorragend auf den ECO8.
die Befestigung Die Haubenbefestigung aus einem Reststück der Verstärkungsleisten aus dem Baukasten und einer 2mm CFK-Stange. Sie wird einfach mit CA-Kleber angeklebt und kann so im Falle eines Falles einfach abbrechen (schon probiert :-) ).
...mit Silikonschlauch Die Befestigung erfolgt einfach mit zwei Stückchen Silikonschlauch und den original Bohrungen in der Haube. Man sollte darauf achten, dass die Leiste weit genug hinten sitzt und die Haube unter Spannung sitzt. Sonst wackelt sie beim Fliegen wie ein Lämmerschwanz.
der Heckrotorumbau Der Umbau des Heckrotors. Bis auf die kleine Alu-Hülse (laut Bauanleitung: "Führungshülse" S.45 Abb 9.1) wird alles entfernt. Diese quetscht man einfach mit einem 3,2mm Stellring (3,0mm aufbohren) auf das Verstellgestänge, fertig. Dabei sollte man Stellringe mit Inbusschraube verwenden, da die benötigte Kraft doch sehr groß ist (Loctite nicht vergessen!).
ready to fight..... Das "Biest"

sonstige Ausstattung:

Motor: Graupner Speed480RaceBB mit 10er Ritzel
Regler: Kontronik MiniBEC 20-6-10
Akku: 8 x Sanyo 1500 Ultra (250g)
Empfänger: ACT Micro6
Servos: 3 x HiTec HS81
Kreisel: ACT MiCro
sonstiges: HSS Rotorwelle
Gewicht: 910g
Flugzeit: ca. 7 min

Der Erstflug

Der Erstflug erfolgte am 14.01. bei Volker Desinger im Büro. Nach dem Eintrimmen (wie beim Piccolo "in der Hand") zeigte sich sofort wie einfach der LMH zu beherrschen ist. Beim Abheben zeigte er keinerlei Tendenz zum Ausbrechen. Die Kreiselempfindlichkeit musste ein wenig reduziert werden, da das Heck zum Schwingen neigte. Danach stand das Heck wie bei Heading-Lock absolut fest, wie angenagelt. Warum ist mir allerdings schleierhaft. Ich hab alles mal eben am Abend vorher zusammengeworfen. Scheint gut gelungen zu sein. Nach einigen "unsanften" Absetztern zeigte sich, wie gut das Kufengestell Stöße abfängt. Die Heckrotorwirkung ist o.k.und musste zunächst durch verstellen des Gestänges reduziert werden, die Beimischung in der Fernsteuerung wurde auf 0 gesetzt.

Die Motorleistung mit den verwendeten Zellen ist als ausreichend (für den Anfänger) zu bezeichnen. Hier muss noch etwas mit Ritzeln und Akkus experimentiert werden (evt. auch ein 540er Motor). Auch mit dem Pitchwinkel (derzeit 4° + 6° =5°) muss noch ebenfalls noch gespielt werden. Der Regler blieb auch bei einem komplett leer geschwebtem Akku kalt. Der Motor hatte deutlich Temperatur und auch dem Akku war ordentlich warm geworden. Dennoch alles im grünen Bereich. Dann sollte noch ein Flug mit Haube erfolgen. Hier zeigte sich dann sehr schnell die Grenze des Machbaren. Die Haube hat ein Gewicht von 83g. Damit hob er zwar noch ab, war aber nicht mehr so gut zu beherrschen und es musste ca. 90% Gas gegeben werden um in 1m Höhe zu schweben. Darauf hin haben wir das zur Vorsicht montierte Trainergestell entfernt und siehe da: der übliche AHA-Effekt. Er war nicht wiederzuerkennen! Noch einfacher zu steuern. Das Trainingsgestell ist wirklich nur für die erste Akkuladung notwendig. Wir haben dann noch 3 Akkus geleert. Davon einen Volker, nachdem ich die Knüppelbelegung geändert hatte. Da Volker sonst ECO fliegt, kam er sofort mit dem LMH zurecht.

Fazit:

Ein sehr einfach zu fliegender Hubschrauber. Ideal für den Anfänger. Die Motorisierung mit dem 480er ist ausreichend zum Schweben üben und für die ersten Rundflüge. Jedes Gramm weniger macht sich aber bemerkbar. Und: ich muss viel mehr üben! :-)

neues Fazit:

Ich hab das 10er Ritzel montiert. Was für ein Unterschied! Der LMH hebt bei Knüppelmittelstellung ab und hat richtig "Dampf"! Flugzeit mit 8 x Sanyo 1500 Ultra über 7 min! Der Regler war immer noch kalt, die Zellen ordentlich warm und der Motor "heiss". Das Fliegen mit dem LMH  macht immer mehr Spaß. Jetzt wird nochmal der Pitchwinkel verändert..

Das nächste Projekt: der LMH110 mit einem Kyosho GS11X (1,8ccm) mit Seilzugstarter.

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