Der Umbau des LMH110 zum e-LMH in der Al Borland Version.
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sonstige Ausstattung:
| Motor: | Graupner Speed480RaceBB mit 10er Ritzel |
| Regler: | Kontronik MiniBEC 20-6-10 |
| Akku: | 8 x Sanyo 1500 Ultra (250g) |
| Empfänger: | ACT Micro6 |
| Servos: | 3 x HiTec HS81 |
| Kreisel: | ACT MiCro |
| sonstiges: | HSS Rotorwelle |
| Gewicht: | 910g |
| Flugzeit: | ca. 7 min |
Der Erstflug
Der Erstflug erfolgte am 14.01. bei Volker Desinger im Büro. Nach dem Eintrimmen (wie beim Piccolo "in der Hand") zeigte sich sofort wie einfach der LMH zu beherrschen ist. Beim Abheben zeigte er keinerlei Tendenz zum Ausbrechen. Die Kreiselempfindlichkeit musste ein wenig reduziert werden, da das Heck zum Schwingen neigte. Danach stand das Heck wie bei Heading-Lock absolut fest, wie angenagelt. Warum ist mir allerdings schleierhaft. Ich hab alles mal eben am Abend vorher zusammengeworfen. Scheint gut gelungen zu sein. Nach einigen "unsanften" Absetztern zeigte sich, wie gut das Kufengestell Stöße abfängt. Die Heckrotorwirkung ist o.k.und musste zunächst durch verstellen des Gestänges reduziert werden, die Beimischung in der Fernsteuerung wurde auf 0 gesetzt.
Die Motorleistung mit den verwendeten Zellen ist als ausreichend (für den Anfänger) zu bezeichnen. Hier muss noch etwas mit Ritzeln und Akkus experimentiert werden (evt. auch ein 540er Motor). Auch mit dem Pitchwinkel (derzeit 4° + 6° =5°) muss noch ebenfalls noch gespielt werden. Der Regler blieb auch bei einem komplett leer geschwebtem Akku kalt. Der Motor hatte deutlich Temperatur und auch dem Akku war ordentlich warm geworden. Dennoch alles im grünen Bereich. Dann sollte noch ein Flug mit Haube erfolgen. Hier zeigte sich dann sehr schnell die Grenze des Machbaren. Die Haube hat ein Gewicht von 83g. Damit hob er zwar noch ab, war aber nicht mehr so gut zu beherrschen und es musste ca. 90% Gas gegeben werden um in 1m Höhe zu schweben. Darauf hin haben wir das zur Vorsicht montierte Trainergestell entfernt und siehe da: der übliche AHA-Effekt. Er war nicht wiederzuerkennen! Noch einfacher zu steuern. Das Trainingsgestell ist wirklich nur für die erste Akkuladung notwendig. Wir haben dann noch 3 Akkus geleert. Davon einen Volker, nachdem ich die Knüppelbelegung geändert hatte. Da Volker sonst ECO fliegt, kam er sofort mit dem LMH zurecht.
Fazit:
Ein sehr einfach zu fliegender Hubschrauber. Ideal für den Anfänger. Die Motorisierung mit dem 480er ist ausreichend zum Schweben üben und für die ersten Rundflüge. Jedes Gramm weniger macht sich aber bemerkbar. Und: ich muss viel mehr üben! :-)
neues Fazit:
Ich hab das 10er Ritzel montiert. Was für ein Unterschied! Der LMH hebt bei Knüppelmittelstellung ab und hat richtig "Dampf"! Flugzeit mit 8 x Sanyo 1500 Ultra über 7 min! Der Regler war immer noch kalt, die Zellen ordentlich warm und der Motor "heiss". Das Fliegen mit dem LMH macht immer mehr Spaß. Jetzt wird nochmal der Pitchwinkel verändert..
Das nächste Projekt: der LMH110 mit einem Kyosho GS11X (1,8ccm) mit Seilzugstarter.